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Am Di, 29.09.2020
Ab 00:00
2 Bushaltestellen Bambergs
Art Bus Stop (29.09. - 19.10.2020)

Art Bus Stop (29.09. - 19.10.2020)

SASKIA BLADT und SOPHIE VON ARNIM "Sichtbar auch aus der Distanz"

Ort: Bushaltestellen Bamberg Rodelbahn und Ludwigstraße Bhf

Von August bis Ende Dezember 2020 machen wir Künstler "Sichtbar auch aus der Distanz". Die Plakataktion auf zwei Wänden - am Bahnhof Bamberg und an der Bushaltestelle Rodelbahn an der Buger Spitze - gibt einen Blick auf die als Preisträgerinnen und Preisträger eingeladenen 13 Bildenden Künstler, Komponisten und Autoren frei, die in diesem Corona-bedingt spät eingeläuteten Stipendiumsaufenthalt im Künstlerhaus zu Gast sind. Begleitet vom Grafikbüro 2xGoldstein aus Karlsruhe wurden die Ideen der 13 umgesetzt und gestaltet. Die Wände werden alle 10 Tage "ihr Gesicht" verändern. Manche Entwürfe korrespondieren miteinander, funktionieren wie Rätsel, manche sind identisch. Hoffentlich lädt jede Gestaltung immer wieder zum Hinschauen ein.

Saskia Bladt und Sophie von Arnim im Gespräch

1.Wie geht es Ihnen nach ein paar Monaten des Aufenthalts im Künstlerhaus? Hat die Pandemie Ihre Arbeitspläne sehr durcheinander gewirbelt oder eher neu geordnet?

S.v.A.: Ich habe mich in diesen Ort total verliebt, auch in die Menschen, mit denen ich ihn teile. Das bezieht sich auf Bamberg im Ganzen, aber insbesondere auf die Villa. Durch den momentanen Ausnahmezustand hat sich da eine sehr zugewandte, vertraute Gemeinde ergeben. Unter normalen Umständen hätte es da gewiss viel mehr Ablenkungen gegeben.

S.B.: Dem kann ich mich nur anschließen. Es ist ein sehr besonderer Ort in einer sehr eigenartigen Zeit. Gleichzeitig ist es auch eine große Anstrengung, immer wieder alles neu ausloten zu müssen. Wir hatten für dieses Jahr sehr konkrete Projektvorhaben und Kooperationen geplant, die sich natürlich nicht wie herkömmlich geplant umsetzen lassen. Zum einen hat sich unsere Zeit hier in Bamberg sehr verkürzt und zum anderen können wir natürlich nur sehr eingeschränkt unsere Mitkünstler einladen oder treffen. Auf diese Weise haben sich einige Vorhaben verschoben. Gleichzeitig bin ich sehr froh, mit Sophie von Arnim meine engste künstlerische Vertraute vor Ort zu haben und so im ständigen persönlichen Austausch sein zu können. Denn um unsere Projekte fortleben zu lassen, müssen wir viel auf virtuelle Kommunikation zurückgreifen und natürlich müssen wir mehr reisen, um unsere Musiker für Proben treffen zu können.

Diese Verwirrung hat mich persönlich einerseits gehemmt und andererseits unerwartete Prozesse freigesetzt. Ich konnte über den ganzen Sommer kaum oder nur sehr mühsam komponieren. Ich war wie blockiert. Dafür habe ich sehr viel organisiert und neu geordnet. Und wunderbare neue Menschen durften wir kennenlernen: Unsere Mitstipendiaten sind eine wirkliche Bereicherung.

S.v.A.: Unsere Arbeitspläne oder Vorhaben sind natürlich sehr eingeschränkt, wenn nicht sogar unmöglich in ihrer Umsetzung geworden. Die Künstler, mit denen wir eng zusammenarbeiten, sind über ganz Deutschland und auch die Schweiz verteilt, und wir hatten gehofft, hier endlich einen Ort zu haben, an dem wir mit all seiner Schönheit unsere Projekte weiter erforschen können, doch das ist aufgrund der herrschenden Lage so gut wie unmöglich. Wir versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen und uns mit der sinnlichen Übersetzung in digitale Formate zu beschäftigen. So planen wir z.B. gerade einen Klavierabend mit unserem wirklich phantastischen Pianisten Jens Fuhr. `Nottorno´wird eine Reise durch die Nacht, in der wir all ihre Facetten durchlaufen, vom Rausch, der Geselligkeit, der Einsamkeit, der Depression und was die Nacht so alles bereithält. Es soll eine audiovisuelles, sinnliches Erlebnis sein, das wir unmittelbar in die privaten Gemächer streamen wollen. Man kann dann mit einer erworbenen Eintrittskarte und einer Anleitung zur persönlichen Gestaltung das Konzert in seiner Badewanne, dem Bett oder auch Freunden - falls die Umstände es zulassen - via Stream genießen.

Ansonsten denke ich, planen ist gut, doch ist es vor allem wichtig, sich auf die Einflüsse vor Ort einzulassen und damit kreativ und offen umzugehen, da entpuppen sich dann oft ganz ungeahnte neue Entwicklungen. Wir haben hier schon einen ganzen Strauß an neuen Ideen, mit Wurzeln!

S.B.: Ja, das stimmt! Auf gewisse Weise ist es eine gute Übung, da zu bleiben, sich mit Dingen zu beschäftigen und gleichzeitig alles loszulassen und seine Wahrnehmung zu schärfen für das, was eben gerade möglich sein kann.

2. Eine Frage an Sie, Frau Bladt: In Ihrer Arbeit setzen Sie sich seit jeher mit der Frage nach Inszenierung auseinander und setzen auf den Austausch zwischen verschiedenen Künsten. Kommt das Komponieren bei Ihnen vom Kommunizieren?

S.B.: Ich denke, das muss man differenziert betrachten. Grundsätzlich liebe ich Oper und Musiktheater über alles und fühle mich in dieser Welt zu Hause. Mein Leben ist in Phasen verlaufen. Es gab Zeiten, da war die Inszenierung, das Szenische im Vordergrund – zum Beispiel in meiner Zeit als Regieassistentin an der Oper Frankfurt, und es gab Zeiten, da habe ich mich intensiv mit der Musik an sich beschäftigt. Dieser Prozess wurde in meinem Kompositionsstudium sehr von Isabel Mundry eingefordert, und darüber bin ich sehr froh. Eigentlich bin ich zum Kompositionsstudium gekommen, um Denken zu lernen, und die Prozesse für das Inszenieren zu erlernen. Letztlich bin ich aber sehr froh, mich eine ganze Weile auf innermusikalische Vorgänge konzentriert zu haben. In den letzten Jahren wachsen die beiden Welten immer wieder neu zusammen. Ich forsche und versuche zu verstehen und scheitere auch immer wieder.

Es ist sicherlich sehr gesund für mich, mich immer wieder auch mal auf das rein musikalische Komponieren zu fokussieren. So entsteht eine größere Konzentration, und es ermöglicht mir auch in Bereiche vorzudringen, die außerhalb meiner Vorstellungskraft lagen. Diese Arbeit muß ich alleine machen und ich empfinde sie als sehr anstrengend. Die Einsamkeit ist wohltuend und gleichzeitig ist es natürlich oft viel angenehmer, mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten. Zumindest, wenn man sie liebt. Ich hatte das Glück, einem ganzen Kosmos von wunderbaren Menschen zu begegnen, mit denen ich eine sehr intensive Zusammenarbeit pflege. Das sind andere Künstler, Musiker, aber auch Forscher. Mich interessiert es zutiefst, mit diesen Menschen einen Austausch auf Augenhöhe zu pflegen. Dadurch erweitert sich mein Horizont extrem. So habe ich beispielsweise mit dem Traum- und Mythenforscher Martin Spura sehr komplexe kompositorische Systeme bauen können, die gleichzeitig inhaltlich gefüllt waren. Natürlich hat die Zusammenarbeit mit Sophie mich so tief geprägt, dass in meinen Konzerten nie etwas irgendwie aussieht. Die Bewegung, Kleidung, die Objekte – alles hat eine Notwendigkeit. Das gefällt mir sehr. Im Moment arbeiten wir an einem Projekt, das wir mit allen Mitwirkenden begonnen haben, wenngleich ich dafür noch nichts komponiert habe. Das hat mich vor den ersten Proben auch sehr nervös gemacht und danach relativ verzweifeln lassen. Im Grunde ist es ein eher „szenisches“ Arbeiten auf musikalischer Ebene. Das ist ein neuer Weg, der mich sehr interessiert. Das würde ich aber noch nicht als das Komponieren bezeichnen. Es sind eher die gemeinsamen Vorstufen. Die mich auch zu Fragen führen, welcher Mitwirkende hat seine größte Kraft in welcher Art von Zeitlichkeit, Klanglichkeit usf. - ich weiß nicht, wie dieser Prozess ausgehen wird.

Das alles würde ich persönlich nicht als Komponieren bezeichnen. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, habe ich vielleicht einen eher traditionellen Blick auf das Komponieren. Es bedeutet für mich am Schreibtisch zu sitzen und konzentriert im Sinne des Stückes zu arbeiten. Insofern ist die Kommunikation eher eine essentielle Bereicherung und eine sehr willkommene Ablenkung.

3. Wie wichtig ist Ihnen das Arbeiten mit einem festen „Team“ von Musikern, Frau Bladt?

S.B.: Für mich ist das ein absoluter Luxus. In den letzten Jahren haben sich einige Zusammenarbeiten intensiviert. Daraus ist letztlich auch unser Ensemble tō entstanden. Es ist für mich ein großer Luxus, mit Menschen zusammenkommen zu können, mit denen man grundsätzliche eine Sprache spricht. Ich muß niemandem etwas über meine Musik erklären. Es geht um ganz andere Fragen. Nach Zusammenklängen, Bewegungen, Inhalten usf. Gleichzeitig ist es super wichtig, diese Komfort-Zone auch immer wieder zu verlassen und mit Menschen zusammenzukommen, die zwar interessiert sind, aber auch eine klare Konsistenz benötigen. Sonst werde ich vielleicht irgendwann viel zu bequem. Die schönsten Momente sind für mich die Proben, wenn meine Musiker wunderbar musizieren und arbeiten, und ich eigentlich nicht mehr gemacht habe, als den Raum dafür zu öffnen.

4. Frau von Arnim, neben Ihren poetischen visuellen Objektarbeiten setzen Sie sich als Artdirektorin und Ausstatterin auch mit der Filmbranche auseinander. Wie empfinden Sie dieses Zusammenspiel zwischen den Künsten und Formen? Erweitert das die künstlerischen Horizonte oder grenzt es sie ein?

S.v.A.: Für mich ist jeder Raum, ob künstlerisch, lokal oder menschlich bedingt immer ein großes Faszinosum. Dem gerecht zu werden, mit eben all seiner Bedingtheit, ist immer eine unglaubliche Herausforderung, der ich neugierig entgegenzukommen versuche. Wenn ich mit Saskia und unserem Ensemble tō arbeite oder frei meine eigenen Arbeiten verfolge, gehe ich da zwar einer mir sehr persönlichen Ästhetik nach, doch liebe ich es auch, mich auf ganz neue Formensprachen einzulassen, weil die Geschichte und das Format etwas anderes hervorrufen wollen. Ich arbeite auch beim Film nur mit Menschen, die einen ähnlichen Anspruch haben und eine Poesie suchen. Das ist in erster Linie meine Nichte Clara Zoe My-Linh von Arnim, die ich von Anfang an begleite. Nicht weil ich ihre Tante bin, sondern weil ich ihren Blick sehr liebe und sehr damit wachse, diese Ausdruckswelt zu erschaffen. Insofern ist es eher grenzüberschreitend oder -lösend. In einem geliebten Team zu arbeiten ist wie Magie, weil man mit der Offenheit sich zu begegnen neue Welten schaffen kann.

5. Arbeiten Sie aktuell an neuen Projekten?

S.B.: Ja, wir haben weiter oben ja schon einiges davon erzählt. Es gibt gerade ein dichtes Geflecht von Projekten.

S.v.A.: Oh ja sehr dicht! Wir haben für das kommende Frühjahr - sollte eigentlich schon in diesem stattfinden, doch ach Corona! - zwei CD Aufnahmen mit unseren tō Ensemblemitgliedern Emily Yabe und Jens Fuhr mit hoffentlich möglichen Konzerten, welcher Natur auch immer. Einem Großprojekt mit einer größeren Truppe an Künstlern, in dem wir uns um den Moment des Sterbens bewegen...großes Wagnis! Daraus haben sich allerdings nach den ersten Proben - trotz all der anfänglichen Unsicherheit - schon kleine Nebenprojekte ergossen, die für sich stehen oder dem Erkunden des Themas dienen. Saskia hat noch ein sehr spannendes Projekt mit iranischen Künstlern..., und irgendwie flüstern die alle miteinander.

6. Sie erzählten, dass Sie Ihre gemeinsamen Klangobjekte in Bamberg zusammengetragen haben. Eine Art „Inventur“?

S.v.A.: Ja, unser Klangopticum! Gefühlt dachten wir, es bräuchte dafür eine ganze Lagerhalle oder ein Schloß - worauf wir hinarbeiten. Letztendlich haben wir da eine Matrix geschaffen, die an Klangobjekten zwar räumlich noch nicht so viel Patz einnimmt, jedoch wie ein Myzel all unsere bisherigen Projekte miteinander verbindet und sich noch unendlich weiter verknüpfen kann und wachsen wird.

Wir arbeiten immer mit Materialien, die wir unmittelbar an den Orten entdecken, an denen wir gerade ein Projekt entwickeln, viele natürliche Materialien, wie z.B. Kakteenarme aus Rom, aus denen eine Art Geige entstanden ist, die einen herrlichen, murmeligen Wasserklang erzeugt, aber auch banale Gegenstände, die wir gerade zur Hand haben, wie Schneebesen, die wie Eiskristalle klingen, oder Plastikflaschen, durch die Sand und Muscheln rieseln, die wir an verschiedenen Plätzen gesammelt haben. Das ist wie eine Reise durch all die Orte und Räume, an denen wir schon gearbeitet haben.

6. Sie erforschen die Bereiche der Musik und der Bildenden Kunst oft zusammen. Würden Sie uns erzählen, was im Fokus dieser kooperierenden künstlerischen Tätigkeit steht? Ist es ein Austausch, eine Diskussion, ein Konflikt, eine Harmonie?

S.B.: Es ist ein gemeinsames Fließen.

S.v.A.: Alles von Ihnen benannte und vieles mehr. Alles was wir greifbar und erlebbar machen können. Ab dem Punkt, an dem wir uns erst mal künstlerisch erkannt und auf die Dauer auch verliebt haben, steht vereinfacht, wenn auch abstrakt gesagt, im Fokus, aus den uns verfügbaren Mittel eine ehrliche Augenblicklichkeit zu schaffen, die sinnlich berührt, auch wenn sie schwer greifbar ist und nicht kommentierend ist. Es geht nicht um Effekthascherei. Es sind für uns essentielle Kumulativmomente, die wir gerne ergründen in ihrer Ungreifbarkeit und Gleichzeitigkeit, als auch Geschichten, die unser Dasein durchziehen.

7. In einem anderen Format als sonst sehen wir Ihre Plakatwände im Rahmen der Aktion „Art Bus Stop“ in Bamberg. Von 29.09. – 08.10. bekommen wir die ersten zwei Motive zu Gesicht, anschließend wechselt es zu den zwei weiteren Motiven, die man sich bis zum 19.10. anschauen kann. Was hat sie zur Auswahl dieser Motive angeregt? Immerhin lernen wir über 20 Tage und vier Wände hinweg…eine Schärfung des Blicks.

S.B.: Unsere Arbeit ist fortwährend prozesshaft. So verwandeln sich auch die Motive. Die Plakatwände sind Abbilder der prozesshaften Arbeit von Sophie – es sind eigentlich Tintenbilder, die sich immer weiterentwickeln. So sehen wir das Logo tō von unserem Ensemble und wir sehen die sechs Köpfe des Kernteams von tō: Emily Yabe, Jens Fuhr, Chasper Curò-Mani, Elizabeth Waterhouse und wir beide. Als Portrait und in weiterentwickelter Form. Es ist eine Einladung an die Betrachtenden, sich in die Bilder hineinzuschauen und zu hören. Es war recht schnell klar, dass es besser ist, wenn Sophie diese Wände ästhetisch bespielt. Ich fühle mich aber in ihrer visuellen Kunst ästhetisch komplett aufgehoben und höre auch meine Musik darin.

S.v.A.: Die Plakate sind eine schöne Möglichkeit für uns um zu reflektieren, wo wir gerade sind und wie und was wir, abgesehen von unseren Aufführungen, kommunizieren wollen. Nach anfänglich diffusen Ansätzen haben wir uns dazu entschlossen, damit unser jüngst gegründetes Ensemble tō zu präsentieren. Es war ein lang gehegter Wunsch und angetrieben durch die Wirrungen dieser Zeiten haben wir es endlich realisiert, ein Ensemble mit unseren Herzmenschen zu gründen. tō, das sind die sechs Köpfe die man da sieht, Künstler, mit denen wir schon über einen langen Zeitraum zusammenarbeiten und die sich alle gerne in der oben erwähnten Matrix wiederfinden. Deswegen passt es auch so gut, dass sich die anfänglichen Portraits über die verschieden Wände myzelartig ausbreiten und miteinander verschmelzen. Wir freuen uns natürlich, wenn wir soweit Neugierde erweckt haben und man uns auf unserer Website tooperativ besucht. Sie ist noch recht neu und soll für sich auch ein dauerhaft wachsendes Kunstwerk sein. Allerdings wachse ich auch gerade mit den digitalen Möglichkeiten. Eine Spielwiese...

8.Würden Sie uns bereits etwas verraten von Ihrer Veranstaltung im Künstlerhaus am 13.1.?

S.B.: Am 13.1. findet die Vernissage von Sophies Ausstellung statt. Es könnte in diesen Tagen (13.-18.01.) passieren – so die pandemische Lage es erlauben mag – dass unsere liebsten Musiker vor Ort sein können und wir gemeinsam arbeiten. Wir würden Sie alle einladen, einen Blick und ein Ohr in unsere Welt zu werfen und zu betrachten und lauschend zu verweilen. Es fühlt sich ein wenig wie ein möglicher Parsifal – Amfortas – Moment an....

Wer sich für die Veranstaltung am 13. Januar 2020 interessiert, bitte eine E-Mail mit Anmeldung an kontakt(at)villa-concordia(dot)de. Wir freuen uns auf Sie!

Das Gespräch führte Maria Svidryk, Volontärin im Künstlerhaus

Fotos: Maria Svidryk © Villa Concordia