Logo des Internationales Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg

Veranstaltungen

zurück
Am Do, 22.10.2020
Ab 08:00
2 Bushaltestellen Bambergs
Art Bus Stop (20. - 29.10.2020)

Art Bus Stop (20. - 29.10.2020)

PRIMOŽ BIZJAK "Sichtbar auch aus der Distanz"

Ort: Bushaltestellen Bamberg Rodelbahn und Ludwigstraße Bhf

Von August bis Ende Dezember 2020 machen wir Künstler "Sichtbar auch aus der Distanz". Die Plakataktion auf zwei Wänden - am Bhf Bamberg und an der Bushaltestelle Rodelbahn an der Buger Spitze - gibt einen Blick auf die als Preisträgerinnen und Preisträger eingeladenen 13 Bildenden Künstler, Komponisten und Autoren frei, die in diesem Corona-bedingt spät eingeläuteten Stipendiumsaufenthalt im Künstlerhaus zu Gast sind. Begleitet vom Grafikbüro 2xGoldstein aus Karlsruhe wurden die Ideen der 13 umgesetzt und gestaltet. Die Wände werden alle 10 Tage "ihr Gesicht" verändern. Manche Entwürfe korrespondieren miteinander, funktionieren wie Rätsel, manche sind identisch. Hoffentlich lädt jede Gestaltung immer wieder zum Hinschauen ein.

 

Primož Bizjak im Gespräch

1. Wie ergeht es Ihnen seit Ihrer Ankunft in Bamberg?/ How are you doing since your arrival in Bamberg?

DE: Aufgrund der weltweiten Pandemie war die Ankunft schwieriger, als man sie sich vorstellen könnte. Zunächst wurde sie verschoben, dann doch erlaubt, aber ohne Anwesenheit der Familien. Ich plante mein Leben in Bamberg mit meiner Frau, meinem vierjährigen Sohn und einem Baby, das in Bamberg geboren werden sollte! Wir waren alle sehr begeistert, 11 Monate in dieser schönen Stadt zu verbringen. Jetzt leben wir getrennt, so dass ich oft nach Hause fahre, um einige Tage arbeiten und einige Tage mit meiner Familie verbringen zu können. Die Situation ist nicht die beste, aber leider gibt es gerade nicht so viele Optionen.

Dennoch, in der heutigen Zeit, fühle ich mich sehr glücklich! Ich kann an einem neuen Projekt arbeiten, ich habe die Chance einen neuen Ort, eine neue Kultur zu entdecken, nette und freundliche Menschen kennenzulernen...Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte ist die Erfahrung in Bamberg ohne Zweifel interessant und positiv. In diesem Interview möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, der Direktorin der Villa Concordia, Nora-Eugenie Gomringer, allen Mitarbeitern des Künstlerhauses und dem Bayrischen Staat öffentlich meinen Dank auszusprechen: Sie alle machen diese Erfahrung möglich. Ich schätze auch die wichtige Unterstützung, die ich und meine Familie von zwei Freunden aus Bamberg erhalten, Diana Valdiserri und Alessio Milano, die uns helfen, seitdem wir mitgeteilt haben, dass wir einige Zeit in Bamberg verbringen werden.

EN: The arrival has been a bit difficult, as you can imagine, due to the worldwide pandemic. Our arrival was first delayed and then rescheduled but without the presence of families. In my case, I planned my life here with my wife, my four years old son and a baby who was going to born precisely in Bamberg! We were all very enthusiastic to spend 11 months in this wonderful city. Now, we are separated, so I am frequently travelling back home in order to be able to spend some days working and some days with my family. This is not the best situation, but, unfortunately, there are not so many options.

Nevertheless, considering present times, I feel myself very lucky! I can work on a new project, I'm having the chance to discover a new place, a new culture, meet nice and friendly people,... Taking into account all of these aspects, without any doubt, this experience in Bamberg is interesting and positive. Indeed, I would like to take the opportunity of this interview to publicly express my gratitude to the director of Villa Concordia, Nora-Eugenie Gomringer, all the staff at the Villa and the Bayern State: all them are making this experience possible. I would also recognize the important support that myself and my family are receiving from two friends who are living in Bamberg, Diana Valdiserri and Alessio Milano, who are helping us since the moment we told them that we were going to spend this time here.

2. Könnten Sie uns erzählen, woran Sie gerade arbeiten?/ Would you mind telling us what are you working on at the moment?

DE: Normalerweise bin ich ein bisschen "abergläubisch" und erzähle es nicht so gerne, woran ich aktuell arbeite. Aber ein paar grobe "Pinselstriche" kann ich bereits offenbaren.

Kurz vor Pandemiebeginn beschloss ich einige wichtige Änderungen in meinem Schöpfungsprozess vorzunehmen, um seine Freiheit zu erweitern und mir zu ermöglichen, die Verantwortung für alle Facetten davon zu übernehmen. In Bamberg habe ich diese Änderungen umsetzen und bereits einige positive Ergebnisse feststellen können, die mir in der Schöpfungsphase noch mehr Freude bereiten.

Außerdem "lebe und fühle" ich Bamberg und seine Menschen seit meiner Ankunft. Orte, wie die Villa selbst, ihr Garten, die Residenz am Ebracher Hof, der Fluss und alle Kanäle, einige ehemalige Militärgebäude wie Lagarde usw. inspirieren mich. Ich habe bereits einige interessante Bilder geschossen.

EN: Usually I am a bit "superstitious" and I prefer not to talk about what I am working on, but I can reveal few broad brushstrokes.

Just before the pandemic started, I decided to make some important changes in my creation process, to increase its freedom and to allow myself to be in charge of absolutely all the faces of it. In Bamberg, I have implemented these changes and I could already notice several positives consequences that are allowing myself to enjoy even more the creation phase.

In addition to that, since my arrival, I'm "living and feeling" Bamberg and its people. Places such as the Villa itself, its garden, the residence at Ebracher Hof, the river and all water channels, some former military buildings as the area of Lagarde, etc. are inspiring me. I already took some interesting images.

3. Ihre Fotos zeigen außergewöhnliche Orte, wie gestaltet sich Ihre Suche danach? Viele Ihrer Arbeiten haben etwas mit Militärgeschichte und überhaupt Spuren in der Geschichte zu tun./ You take pictures of extraordinary places, could you please tell us how you search for these places? It seems they all have a connection with military history or are representations of traces in history.

DE: Ich glaube nicht, dass meine Bilder so außergewöhnliche Orte zeigen. Ich suche meisten nach gewöhnlichen Orten, denen Menschen keine Aufmerksamkeit schenken. Ich würde also lieber sagen, dass ich versuche, gewöhnliche Orte auf außergewöhnliche Weise zu zeigen.

Das ist der Grund, warum ich nicht ins Ausland reise, um Orte zu finden. Ich schaue mich am Ort um, an dem ich gerade lebe, und versuche ihn aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Es ist deswegen kein Zufall, dass die meisten meiner Arbeiten mit dem Mittelmeerraum verbunden sind, es hat viel mit meinem Hintergrund zu tun. Ich betrachte Geschichte als Vorwand für meine Forschung, aber ich versuche noch weiter zu gehen, um etwas Schönes und Universelles zu schaffen.

Ich bin auch der Meinung, dass ich nicht so weit von meinem Herkunftsort weggehen muss, um Inspiration zu finden. Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen, das heute in Slowenien in der Nähe von der italienischen Grenze liegt. Aber das war nicht immer der Fall. Wir sind von unserer Stadt nie weggezogen, aber wir haben mehrmals das Land gewechselt. In der Zeit von Österreich-Ungarn wurde mein Urgroßvater gezwungen, der Armee beizutreten. Dann änderte sich die politische Situation, und mein Großvater musste in der italienischen Armee dienen. Dann gab es wieder Veränderungen, und mein Vater schloss sich der jugoslawischen Armee an, während ich z.B. in der slowenischen Armee dienen musste. Das Dorf, in dem ich geboren wurde, Vrtojba, stand im Ersten Weltkrieg an der vorderen Front und ist auch heute noch voller Erinnerungen daran.

Dieser Hintergrund beeinflusst nicht nur mich als Individuum, sondern auch meine Arbeit. In der Tat fließt es in meine Arbeiten wie "Difesa di Venezia" (Verteidigung Venedigs) oder "Karavle" (italienisch-slowenische Grenze) herein. Aber ich habe auch einige andere Werke, die nicht so streng mit diesem militärischen Aspekt arbeiten, wie z.B. "Interiores Madrileños" (Interieure aus Madrid) oder "Alpi Apuane" (Italien).

EN: I do not think my pictures are from such extraordinary places. The locations I am selecting are very often ordinary places, but sometimes people they do not put attention on them. So, I would prefer to say that I try to show ordinary places in an extraordinary way.

This is the reason why I am not travelling abroad to find locations; I am just looking around myself, in the place where I am living, trying to see it from a different angle.

Then, it is not just a coincidence that most of my work is related with the Mediterranean area, that has a lot of connections with my background. I consider history as a pretext for my research, but I try to go further to create something beauty and universal.

I also consider that I do not need to go that far away from my origins to find inspiration. I grow up in a small village located nowadays in Slovenia, near to the Italian border, but this was not always the case. We never moved from our town, but we change several time our country. In Austro-Hungarian times, my great-grandfather was forced to join its Army. Then, political situation changed, and my grandfather had to serve the Italian Army. Again, there were changes, so my father joined the Yugoslavian Army while, in my case, I had to serve the Slovenian army. Additionally, the village where I was born, Vrtojba, was on first line in the World War I and it is still nowadays full of memories.

This background has an influence not only in myself as individual, but also in my work. Indeed, I like to reflect it in my pieces like in "Difesa di Venezia" (Venice Defense) or "Karavle" (Italo-Slovenian border). But I have also some other works not so strictly connected to this military aspect, such as "Interiores Madrileños" (Interiors from Madrid) or "Alpi Apuane" (Italy).

4. Woran ist Ihr Interesse an Orten gewachsen? Haben Sie schon immer Landschaften fotografiert?/ How did your interest in places grow? Have you always portrayed landscapes?

DE: Ich habe mich immer für Landschaften und Gebäude interessiert, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben und in denen die Natur teilweise sogar ihren Platz zurückerobert hat. Ich nenne sie gerne "zeitgenössische Ruinen". Ich betrachte dieses Konzept als eine Art "Abdruck" unserer Gesellschaft, unserer Lebensweise und unserer Beziehung zum Raum. Mein Hauptinteresse liegt nicht in der Natur selbst, sondern im Verhältnis zwischen Natur und Gesellschaft.

Ich interessiere mich jedenfalls auch für andere Aspekte. Seit Beginn meiner Karriere habe ich immer Fotos von Friedhöfen gemacht, weil sie uns an unsere Vergangenheit erinnern und daran, wie wir mit diesen sehr persönlichen Erinnerungen leben. Zusätzlich dazu in Jugoslawischen Zeiten war die gesamte Bevölkerung sehr stark den Erinnerungen an den Widerstand und den Zweiten Weltkrieg ausgesetzt. Überall gab es Gedenkstätten.

Generell habe ich ein großes Interesse für Räume und die damit verbundenen Erinnerungen.

EN: I was always interested on landscapes and buildings which have lost its primary function, and where, in some cases, the nature has even reconquer its place. I like to call them "contemporary ruins". I consider this concept a kind of "print" left by our society, by our way to live and by our relationship with the space. My main interest is then not the nature itself, but the relation between the nature and the society.

In any case, I am also interested on other aspects. Since the beginning of my career I have always taken pictures of cemeteries, because they are remembering us our past and how we are living with these very personal memories. Additionally, during Yugoslavian times, all population was highly exposed to memories related on resistance and to the Second World War. There were memorials everywhere.

In general terms, I have developed a big interest for spaces and memories related to them.

5. Beim Fotografieren steht das Einfangen von Licht im Vordergrund. Ihre Arbeiten zeigen Orte in der Nacht oder zu noch ziemlich dunkler Morgenstunde in Langzeitbelichtung, d.h. wenn es generell nicht so viel Licht gibt. Könnten Sie uns erzählen, warum Sie diese Herangehensweise gewählt haben? Ist das Mystik, Farben oder Prozess, die Sie am meisten begeistern? / Capturing light is a central aspect in photography. Your photos show locations at night or at relatively dark morning shots in long time exposure, when there is not much light per se. Could you please tell us why you have chosen this approach to photography? Is it mysticism, the colors or the process you enjoy the most?

DE: Ich bin nicht an einem bestimmten Moment interessiert, sondern ich möchte einen zeitlichen Raum erfassen. Deshalb arbeite ich gerne mit Langzeitbelichtungen, in manchen Fällen arbeite ich damit die ganze Nacht.

Für mich als Künstler ist es eine Herausforderung, mit der Dunkelheit zu arbeiten, vor allem hinsichtlich der Tatsache, dass ein Bild zuerst im Kopf und dann in den Augen entsteht. Ich brauche aber nicht immer die ganze Nacht, um ein Foto zu machen. Einige meiner Arbeiten sind tagsüber oder bei schwachem Licht entstanden und brauchten nur wenige Sekunden oder Minuten. Das analoge System erlaubt mir mit Kurz- und Langzeitbelichtungen zu arbeiten. Es gibt keine Möglichkeit irgendetwas zu korrigieren, sofort das Ergebnis zu sehen, und es gibt absichtlich auch keine Postproduktion.

Mit dem Einfangen der besonderen Atmosphäre möchte ich beim Betrachter die Gefühle all der verschiedenen Zeiten hervorrufen, die in einem Bild zusammenkommen: die vergangenen Erinnerungen, die Gegenwart und oft auch die Zukunft, die wir voraussehen können, und möchte außerdem den Betrachter mit verschiedenen Fragen konfrontieren. Natürlich hat jeder Zuschauer je nach persönlichem Hintergrund eine etwas andere Wahrnehmung. Ich vergleiche das gerne mit der Erfahrung, wenn wir vor den Werken der Malerei stehen. In dieser Hinsicht ähneln sich die Palette und die üblichen Dimensionen meiner Werke mehr einem großen Gemälde als einem Foto.

EN: I am not interest on a decisive moment, but I want to capture a temporal space. This is why I like to work with long exposure times; indeed, in some occasions I am capturing this light during a whole night.

On regards of the night, to face the darkness is for me, as an artist, a challenge, considering that the image is born before in your mind and then in your eyes.

But I don't need always the entire night to take a picture, some of my pieces were taken during day or low light only and they only needed few seconds or minutes. The analogic system allows me to work with short and large exposures while there is no chance to correct anything, there is no way to see a result immediately and there is intentionally no postproduction.

My intention with the special atmosphere that I am capturing is to produce in the viewer the feelings of all the different times included in image: the past memories, the present and often the future that we can foresee; facing the viewer to different questions. Of course, each spectator will have a little bit different perception depending on the personal background. I like to compare this to an experience similar when we are in front of painting. In this sense my palette and the usual dimensions of my works are often closer to a big painting than photo.

6. Sie schenken an den Bamberger Haltestellen einen Einblick in Ihre Arbeit. Welche Motive findet der Betrachter in diesen 10 Tagen?/ You present a little insight into your work at our Bamberg bus stops. What do these pictures show?

DE: Das Bild an der Bushaltestelle Bahnhof ist aus Sarajevo, und ich habe es zu Beginn meiner Karriere gemacht, während das Foto an der Bushaltestelle Bug von einem meiner letzten Projekte, Alpi Apuane, stammt. Aus diesem Grund sind sie extrem verschieden. Es gibt aber ein Element, das beide Bilder symbolisch verbindet: Marmor. In einem Fall stammt der Stein aus Bosnien und wurde für einen muslimischen Friedhof verwendet, als Erinnerung an alle, die während der Belagerung von Sarajevo in den 90er Jahren gestorben sind. Die Leichen wurden normalerweise nachts auf einem ehemaligen Fußballfeld begraben. Ich habe das Gefühl, dass es ein schönes und poetisches Bild mit einer tragischen Geschichte ist. Ohne Kenntnis der Geschichte kann dieses Bild heutzutage anders interpretiert werden, da es mit der COVID-Pandemie und all den seitdem gebauten Friedhöfen, in Verbindung gebracht werden kann. Aber genau das ist die Kraft des Bildes, das in der Lage ist, je nachdem welcher Kontext den Betrachter umgibt, unterschiedliche Wahrnehmungen zu transportieren.

Das zweite Bild "Antro del Corchia" habe ich in den Alpi Apuane (Toskana, Italien) aufgenommen. Das ist der Ursprungsort des berühmten Carrara-Marmors, der seit der Römerzeit für Skulpturen und Gebäude verwendet wurde. Der Stein wurde für die Schaffung wunderbarer Stücke verwendet, gleichzeitig wurde aber der Berg mit jedem Meisterwerk mehr und mehr entleert. Ich habe versucht, diesem leeren Raum einen Status der Kunst zu verleihen. Andere Interpretationen oder Fragen bleiben dem Betrachter überlassen. Mein persönliches Empfinden stellt eine persönliche Reise dar, die sich einem Gemälde oder einem Gedicht ähnelt.

EN: The image at the train station bus stop is from Sarajevo and I took it at the beginning of my career, while the photo at the Bug bus stop is from one of my last projects, Alpi Apuane. Consequently, they are extremely different, despite there is an element that is connecting, symbolically, both images: the marble. In one case, the stone is coming from Bosnia and it was used for a Muslim cemetery, with the intention to keep alive the memory of all people died during the Sarajevo siege in the 90s. The cadavers were buried in graves, normally at night, in a former soccer field. My feeling with this picture is that it is a beautiful and poetic image but with a tragic history. Nowadays, without knowing the history behind, the interpretation of this picture can be different, as it can be related with the Covid pandemic and all the cemeteries that had to be built since it started. But this is the power of an image, that is able to transmit different perception depending on the context that is surrounding the viewer.

I took the second image "Antro del Corchia" in the Alpi Apuane (Tuscany, Italy). This is the place of origin of the famous Carrara marble, which was used for sculptures and buildings since Romans time. It was used for the creation of marvelous pieces, but at the same time the mountain was more and more emptied with each masterpiece. I tried to give to this empty space, a status of art. Other interpretations or questions are left to the viewer, but my own personal sensation is that it represents a personal journey, like a painting or a poem.

7. Am 11. November eröffnet das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia die Türe zu Ihrer Ausstellung. Was zeigen Sie in den Räumen der Villa Concordia?/ On 11th of November the international artist residence opens its doors to your exhibition. What will you show in the rooms of Villa Concordia?

DE: Aus Platzgründen werde ich nur ein Bild zeigen. Ich bin es bereits gewohnt, meine Arbeit in nur wenigen Bildern zu synthetisieren, aber das ist das erste Mal, dass ich sie auf ein Bild reduziere. Tatsächlich war es eine sehr anregende Herausforderung, mit nur einem Werk eine Schau für eine Institution zu schaffen. Das Auswahlkriterium war nicht das beste Bild aus der Serie Alpi Apuane zu zeigen, sondern das am besten geeignete aus der Serie für den Raum in der Villa Concordia. Ich freue mich sehr darauf, und ich hoffe, dass die Besucher das genießen werden.

EN: Due to space limitations, I am going to show only one image. I am already use to synthetize my work in only few images, but this is the first time that I reduce it in only one image. Indeed, to create a show for an institution just with one work was a very stimulating challenge. The criteria for the selection of the piece was not to decide the best image of the series Alpi Apuane, but the best from this series for the space at Villa Concordia. I am extremely happy to show it and I hope visitors will enjoy it.

Das Interview führte und übersetzte Maria Svidryk, Volontärin im Künstlerhaus