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Am Di, 17.02.2015
Ab 19:00
Villa Concordia
Jochen Schimmang ist zurück!

Jochen Schimmang ist zurück!

Eine Lesung in der Villa Concordia aus seinem neuen Buch "Grenzen Ränder Niemandsländer"

Mit dem Freiwerden der Warner Barracks und durch die Neugestaltung eines ganzen Stadtteils ist Jochen Schimmangs neues Buch „Grenzen, Ränder, Niemandsländer gerade für Bamberg top-aktuell. Am Dienstag, den 17. Februar 2015 um 19 Uhr liest der Autor in der Villa Concordia, wo er 2012/2013 auch die Zeit seines Aufenthaltsstipendiums, verbrachte, und steuert damit einen wertvollen künstlerischen Beitrag zur aktuellen Diskussion bei. Nach seiner Lesung wird es bei Wein und Wasser die Möglichkeit geben, gemeinsam über das Gehörte zu sprechen und den Abend ausklingen zu lassen.

 

Herzliche Einladung bei freiem Eintritt!

 

Klappentext: Jochen Schimmang schreibt vom Glück, das an den Rändern verborgen liegen kann. Er erzählt davon, was es heißt, ein Kind der britischen Besatzungszone (und nicht eines deutschen Staates) zu sein. Er berichtet von frühen Grenzerfahrungen im >>Zonenrandgebiet<< und an der holländischen Grenze, vom verträumten dänischen Fährhafen Rødbyhavn, vom räumlichen und zeitlichen Ende der Welt, vom Transit BRD – Westberlin und vom Transitorischen im Allgemeinen. Er schreibt eine persönliche Kulturgeschichte des Verschwindens, des Verstecks, des Unsichtbarwerdens und prägender Lektüre.

Diese literarische Geländegänge führen sowohl in den englischen Klassenkampf wie zu Peter Handke in Chaville. Der Leser darf dem Autor in entlegenste Winkel folgen, auf Dachböden und in kindsgroße Löcher unterm Bahndamm. Festes Schuhwerk ist dazu nicht nötig. Es reichen Neugier und Entdeckerfreude.

 

Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politische Wissenschaften und Philosophie an der FU Berlin und lehrte an Universitäten und in der Erwachsenenbildung. Von 1978 bis 1993 lebte er in Köln, seit 1993 als freier Schriftsteller und Übersetzer, heute in Oldenburg ansässig. Seine schriftstellerische Arbeit wurde mit Preisen und Stipendien gefördert: 2010 erhielt er den Rheingau Literatur Preis 2010 für Das Beste, was wir hatten und 2012 den Phantastik Preis der Stadt Wetzlar für Neue Mitte sowie die Künstlerstipendien der Villa Concordia in Bamberg und des Künstlerhauses Edenkoben.