Pavel Šabacký, 1995 in Tschechien geboren, ist als Komponist und Multiinstrumentalist auf onomatopoetische und klangfarbige Musik für große Ensembles und Orchester konzentriert. Šabackýs Werke loten die fragilen Grenzen zwischen Lärm und Klang, Melodie und Textur, Harmonie und Klangfarbe aus und beziehen häufig außermusikalische Elemente mit ein. Im Jahr 2022 schloss Šabacký ein Masterstudium in Komposition an der Janáček-Akademie der darstellenden Künste ab. Seine Musik wurde international von Ensembles und Orchestern, etwa dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern und dem Bohuslav-Martinů-Philharmonieorchester, aufgeführt sowie von kleineren Ensembles und Solisten wie dem Mirror Ensemble, Bianka Soukupová und Daniel Costello. Neben der Konzertmusik interessiert sich Šabacký für interaktive Videospielmusik und erforscht dynamische und nichtlineare Formen sowohl in diesen Spielen als auch in zeitgenössischen Konzertwerken.
Auf Vorschlag der Kuratoriumsmitglieder des Villa Concordia-Musikstipendiums Imke List, Ernst von Siemens Musikstiftung, Prof. Rainer Kotzian, Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg und Marcus Rudolf Axt, Intendant der Bamberger Symphoniker, wurde Pavel Šabacký vom bayerischen Staatsminister Markus Blume mit dem Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Bamberg ausgezeichnet und wird von dort aus für 11 Monate, im Zeitraum von Mitte April bis Mitte März 2027, komponieren.

