Julia Mihály bewegt sich als Komponistin an den Schnittstellen von Neuer Musik, Musiktheater und Elektronischer Musik. Sie entwickelt mehrschichtige Gesamtkompositionen aus Klang, Video und performativen Elementen, häufig in Verbindung mit elektronischen Medien und starkem Bezug zu Aufführungsorten. 2025 erhielt Julia Mihály zusammen mit der Autorin Sina Ahlers das Ottilie-Roederstein-Stipendium des Landes Hessen. Gemeinsam entwickeln die beiden Künstlerinnen ein Musiktheater, welches 2027 am Staatstheater Kassel Premiere haben wird. 2026 wird Julia Mihály mit dem Deutschen Musikautor*innen Preis der GEMA in der Sparte „Musiktheater/Bühne“ ausgezeichnet. Sie war bisher u.a. zu Gast bei Wien Modern, der Deutschen Oper am Rhein, Künstler*innenhaus Mousonturm, Taschenopernfestival Salzburg. Ihr kompositorisches Gesamtwerk wird vom Topus Musikverlag Berlin veröffentlicht.
Julia Mihály wurde auf Vorschlag der Kuratoriumsmitglieder des Villa Concordia-Musikstipendiums Marcus Rudolf Axt, Intendant der Bamberger Symphoniker, Imke List, Ernst von Siemens Musikstiftung, und Prof. Rainer Kotzian, Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, vom bayerischen Staatsminister Markus Blume mit dem Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Bamberg ausgezeichnet. Dort wird sie für 11 Monate im Zeitraum von Mitte April bis Mitte März 2027 komponieren.

