Karel Štědrý, geboren 1985 in Prag, beschäftigt sich vor allem mit geometrischer Abstraktion in der Malerei und mit räumlichen Interventionen. Er studierte an der Akademie der Künste, Architektur und Design in Prag (UMPRUM) im Atelier von Stanislav Diviš und wurde 2010 mit dem Ars-Kontakt-Preis ausgezeichnet. In seiner Arbeit untersucht er das Verhältnis zwischen rationaler Struktur und intuitiver Geste und verbindet präzise Kompositionssysteme mit Elementen der Spontaneität. Neben der Malerei entwickelt er skulpturale Objekte, die von modularen Konstruktionsprinzipien inspiriert sind und auf das tschechische Merkur-Bausystem und dessen kulturelles Erbe verweisen. Seine Arbeiten setzen sich mit Architektur und öffentlichem Raum auseinander und reflektieren Geometrie sowohl als Formensprache als auch als räumlichen Rahmen. Seine Werke werden seit 2002 von Institutionen und Galerien in Europa und Asien ausgestellt.
Karel Štědrý wurde auf Vorschlag der Kuratoriumsmitglieder des Villa Concordia-Kunststipendiums Walter Storms, Galerist, sowie Katharina Vossenkuhl, Sammlung Götz, vom bayerischen Staatsminister Markus Blume mit dem Aufenthaltsstipendium für 11 Monate im Künstlerhaus Bamberg ausgezeichnet. Er wird dort im Zeitraum von Mitte April bis Mitte März 2027 arbeiten.

